Das Ponyhaus ist vom Beginn der Osterferien bis zum Ende der Herbstferien geöffnet.

I.d.R. arbeiten wir von Montag bis Samstag, an allen Feiertagen, Brückentagen und in den Ferien auch an allen Sonntagen.

Das bedeutet, dass wir im Sommer ca. 10 Wochen ohne freien Tag zur Verfügung stehen, nicht in Urlaub fahren und keine Zeit mit unseren Familien verbringen.

Das haben wir uns ausgesucht und wir arbeiten auch gerne - meistens- trotzdem haben wir eine Bitte:

Wir leben als Familie auf dem Hof und brauchen auch gelegentlich etwas "Privatsphäre".

Auch wenn unsere Türe fast immer offen steht, sollte es selbstverständlich sein, dass niemand unser Haus betritt, wenn wir nicht dabei sind. (Um sicher zu gehen, ob wir nicht doch da sind!)

Wenn wir auf Klopfen an der Tür nicht öffnen, hat das einen Grund - dann ist es keine Art durch unseren Garten zu laufen, in die Fenster zu sehen und uns ggf. aus dem Schlaf zu schrecken. ( So geschehen am ersten Sonntag der Nachsaison 2016 um 8.30 Uhr)

Von Telefonaten nach 20.00 Uhr bitten wir generell abzusehen - auch wir haben einmal Feierabend.

Morgens um 7.30 den Kopf durch die Küchentür zu stecken und zu fragen: " Kriegt ihr gleich noch ein Tageskind unter?" ist genauso unpassend, wie Anrufe nach 22.00 Uhr, weil " gerade noch ein paar Fragen zur Ferienwoche aufgekommen sind".

Anreise ist Sonntag um 15.00 Uhr, nicht um 11.00 Uhr "weil die Tochter es nicht mehr abwarten konnte". (Gefühlte 100 x gehört....) Wir kommen um 12.30 Uhr vom Strand zurück und müssen die Pferde versorgen und die Woche planen, nebenbei würden wir gerne etwas essen - wir haben dann noch keine Zeit.

Tageskinder um 8.00 Uhr auf dem Reitplatz abzustellen und zu fahren, ist genauso unschön, wie erst um 20.00 Uhr zu erscheinen, "weil man die Zeiten wohl nicht im Kopf hatte". Das ist nicht nur für uns unangenehm, sondern auch für die betroffenen Kinder!

 

Auf der Homepage und den Flyern steht überall, dass wir um Anmeldung bitten und warum das so ist. Trotzdem finden sich immer öfter Gäste zu unmöglichen Zeiten auf unserem Hof. Sonntag um 12.45 Uhr hat niemand von uns spontan Zeit für eine Reitstunde, auch wir essen um diese Zeit!

Der nett gemeinte Hinweis, dass man "pferdeerfahren" sei und ein Pony auch selber führen könnte, ruft eher Alarmbereitschaft hervor. Wer wirklich Ahnung von Pferden hat, dem ist klar, dass ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Tier nicht bedeutet, dass man es jedem Unbekannten in die Hand drückt, in der Hoffnung dass es gut geht. An anderer Stelle der Homepage ist dies ausführlich erläutert. Es gibt reichlich Höfe in der näheren Umgebung, die (leider) so arbeiten - geht bitte dahin, wenn das gewünscht ist.

 

Wir arbeiten gerne, lange, oft, viel und schnell und wenn wir eine Pause brauchen, oder eine kurze Auszeit, dann gönnt sie uns, denn entgegen des Gerüchtes, dass wir ja im Winter "nichts zu tun haben", sei erwähnt, dass auch da mehr Arbeit wartet, als uns lieb ist.

 

Fast alle unserer Gäste schütteln sich vermutlich beim Lesen, denn sie würden nie auf solche Ideen kommen. Leider sind diese "Erlebnisse" inzwischen unser fast tägliches Geschehen und es nimmt überhand. Gerne möchten wir offen und freundlich für alle bleiben und daher bitten wir darum, uns nicht mehr abzuverlangen als wir ohnehin schon leisten, denn wir haben auch ein Privatleben und Kinder und Familie und gelegentlich möchten wir uns auch damit befassen....